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Wien (ON prw) Mit 1. April 1999 wurden zwei Teile der Europäischen Norm EN 303 über Heizkessel mit Gebläsebrenner in das österreichische Normenwerk übernommen.

Teil 1 regelt Begriffe, allgemeine Anforderungen, Prüfung und Kennzeichnung. Er gilt für Heizkessel mit Gebläsebrennern bis zu einer Nennwärmeleistung von 1000 kW, die nach den Festlegungen des Kesselherstellers entweder mit Unterdruck (Naturzugkessel) oder mit Überdruck (Überdruckkessel) im Brennraum betrieben werden.

Heizkessel nach dieser Norm sind bestimmt für zentrale Heizungsanlagen, deren Wärmeträger Wasser mit einer maximalen Betriebstemperatur bis 100 °C ist. Der maximale Betriebsüberdruck ist 8 bar.

Teil 4 gilt für Heizkessel mit Ölgebläsebrennern bis zu einer Nennwärmeleistung von 70kW, die nach den Festlegungen des Kesselherstellers entweder mit Unterdruck (Naturzugkessel) oder mit Überdruck (Überdruckkessel) im Brennraum betrieben werden.

Die Kessel sind anwendbar in offenen Anlagen bis zu einem maximalen Druck von
1 bar (Druckstufe 1) und in offenen und geschlossenen Anlagen bis zu einem maximalen Druck von 3 bar (Druckstufe 2). Sie sind geeignet für den Einsatz entweder an einem konventionellen Schornstein oder als Außenwandfeuerstätte, wie vom Kesselhersteller angegeben.

Die Kessel sind als Units mit vom Hersteller eingekauften Brennern für die Verbrennung von Kerosin oder Heizöl EL vorgesehen.

Die weiteren Teile dieser Norm behandeln spezielle Anforderungen an Heizkessel mit Ölzerstäubungsbrenner (Teil 2), Zusammenbau aus Kessel und Gebläsebrenner (Teil 3) und Heizkessel für feste Brennstoffe mit handbeschickten und automatisch beschickten Feuerungen mit einer Nennwärmeleistung bis 300 kW - Begriffe, Anforderungen, Prüfung und Kennzeichnung sowie Heizkessel - Prüfregeln für Heizkessel mit Ölzerstäubungsbrenner.

 

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